Zum Inhalt springen

UNVERFÜGBARKEIT – Kunst im Ort der Gegenwart

Opening | 3 May | Augustinerplatz
13:15 Performance (Theaterkomplex), 14:00 Eröffnung mit Reden von Kulturbürgermeister Roland Meder, Johanna Thorell (Kunstverein) und dem OPEN ART Team, gegen 15:00 Ausklang mit DJ Moses

Closing | 17 May | Pavillon im Stadtgarten
Programm folgt

Tagesprogramm heute, Dienstag, 05.05.

Biciclette Metamorphosen  |  08:30 - 18:00   Café Bicicletta   Skulptur
Ein Jahr auf dem Stühlinger Kirchplatz und darum herum  |  10:00 - 18:00   Kulturkiosk Stühlinger Kirchplatz   Partizipativ Text
Empathie  |  16:00 - 21:00   Sukoon   Performance Intervention Installation Skulptur
Erosion der Zeit  |  10:00 - 15:00   Alter Friedhof, Eingang Karlstraße   Performance Installation Intervention
Im Licht der Hoffnung  |  09:00 - 18:00   Grünhof   Interdisziplinär
Kunst für die Warteschlange  |  09:30 - 18:00   Hauptpost   Installation Intervention Performance Malerei
Linienspiel im Raum  |  07:00 - 20:00   Institut für Botanik   Film Fotografie Interdisziplinär
MATERIALMETAMORPHOSE  |  10:00 - 15:00   LUZIUS AND FRIENDS   Partizipativ
Matobo‑Nationalpark  |  07:00 - 20:00   Fakultät für Biologie II   Malerei
Nostalgie  |  12:00 - 18:00   BOA BOA   Performance Installation Intervention Malerei
ON/OFF  |  08:00 - 18:00   Porsche Zentrum   Installation Performance Intervention Skulptur
Spuren 1  |  07:00 - 20:00   Alter Friedhof   Performance Installation
Suspension  |  10:00 - 18:30   Schuh Tribüne   Performance Installation Intervention Skulptur
Transit-Momente: Die Unverfügbarkeit des Horizonts  |  09:00 - 18:00   ADAC Südbaden   Interdisziplinär Intervention
Verhimmelung  |  14:00 - 18:00   Adventgemeinde   Performance Installation Intervention Bildtafeln
ZWECK:ENTFREMDET  |  07:00 - 22:00   Hexentalstraße 47   Installation Intervention
Zwischen meinen Händen  |  11:00 - 19:00   Kleiderei Freiburg   Performance Intervention Installation
"gewortmalt"  |  ganztags   Hirschle Möbelhaus   Text Malerei
Alltägliches  |  ganztags   Fassade des Rainer-Bernhard-Haus   Performance Installation Intervention
Bliss  |  ganztags   Schrebergartenanlage Wonnhalde, Parzelle 912   Installation Performance Intervention Objekte Collage
Call to the Future  |  ganztags   Rathausplatz Ecke Franziskanerstraße   Performance Intervention Installation
Die stille Kraft der Natur  |  ganztags   Hirschle Möbelhaus   Performance Installation Intervention Bildkomposition
ei-illusion  |  ganztags   ARTjamming   Installation Performance Intervention Objekte
Guter Ort zum Sitzen  |  ganztags   Brunnen Urachstraße 2X   Performance Installation Intervention Konzeptkunst
Irgendwo da, wo du auch bist  |  ganztags   Wiese, Karl-Walterspiel-Weg, unterhalb Kapellenweg   Performance Interdisziplinär Skulptur
Kein Anschluss unter dieser Nummer  |  ganztags   Schlosscafe Freiburg   Performance Installation Intervention
Kunst als Resonanzraum und Fenster zur Freiheit  |  ganztags   Eingang und Außenwand der Justizvollzugsanstalt   Performance Installation Intervention Partizipativ Collage
Lost Pieces  |  ganztags   Foyer der Morat-Hallen   Intervention Text
Reste  |  ganztags   Lauf&Rad   Performance Installation Intervention Objekte
Spuren 2  |  ganztags   Buchhandlung Zum Wetzstein   Performance Installation
Stillen  |  ganztags   Schaukästen Kaiser-Joseph-Straße 220   Installation Intervention Fotografie
Tanzend-unerwartet  |  ganztags   Buchhandlung Rombach   Performance Installation Intervention
U-Bilder  |  ganztags   Unterführung Schwabentorbrücke   Performance Installation Intervention Fotografie
Wenn Alltagshelden sichtbar werden  |  ganztags   Mediathek Kirchzarten   Installation Partizipativ

OPEN ART Festival 2026: Kunst im Freiburger Stadtraum zwischen Resonanz und Unverfügbarkeit

Vom 3. bis 17. Mai 2026 lädt das OPEN ART Festival erneut dazu ein, zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum Freiburgs und der Region Freiburg zu entdecken. Das Festival verwandelt den Stadtraum für zwei Wochen in eine Bühne für künstlerische Interventionen, ungewöhnliche Begegnungen und temporäre Kunstorte an Alltagsplätzen. Unter dem diesjährigen Leitmotiv „Unverfügbarkeit“ rückt OPEN ART jene Spannungen in den Blick, die entstehen, wenn Kunst auf Orte, Materialien, Arbeitswelten und urbane Routinen trifft.

Eröffnet wird das Festival am 3. Mai auf dem Augustinerplatz. Mit einer Eröffnungsrede des neuen Kulturbürgermeisters Roland Meder beginnt ein Festivalauftakt, der die künstlerische Vielfalt des Programms sichtbar macht. Vorgestellt werden alle beteiligten Künstler:innen, dazu kommen kleine Überraschungen als Auftakt in zwei Wochen Kunst im Stadtraum. OPEN ART versteht sich dabei nicht nur als Ausstellungsformat, sondern als Raum für künstlerische Prozesse, für Dialog und für eine Kunst, die sich nicht von Orten löst, sondern aus ihnen heraus entwickelt.

Im Zentrum steht die Idee, Kunst in den Alltag einzuschreiben und damit neue Wahrnehmungen zu eröffnen. Künstler:innen aus Freiburg und der Region arbeiten mit Handwerksbetrieben, Läden, Gastronomie, öffentlichen Plätzen und anderen ungewöhnlichen Orten zusammen. Aus diesen Begegnungen entstehen ortsbezogene Arbeiten, die den genius loci eines Ortes aufgreifen, vorhandene Materialien einbeziehen und den öffentlichen Raum als Erfahrungsraum für Kunst neu lesbar machen. Kunst wird dabei nicht nur gezeigt, sondern als Gespräch, als Irritation und als Resonanzraum erfahrbar.

Ein wesentlicher Bestandteil des Festivals ist die Kunstvermittlung. OPEN ART möchte Hemmschwellen abbauen und Zugänge zu zeitgenössischer Kunst eröffnen – jenseits klassischer Ausstellungssituationen. Gespräche mit Künstler:innen, offene Formate, spontane Aktionen und partizipative Elemente laden Besucher:innen dazu ein, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern mitzudenken und mitzuerleben. Gerade darin liegt der besondere Anspruch des Festivals: Kunst als Teil des gesellschaftlichen Dialogs sichtbar zu machen.

Den Abschluss des Festivals bildet die feierliche Veranstaltung am 17.5. im Stadtgarten am Pavillon. Dort werden die diesjährigen Preise verliehen, begleitet von Live-Musik und einem gemeinsamen Ausklang. OPEN ART 2026 endet damit dort, wo es in seinem Kern beginnt: bei der Begegnung zwischen Kunst, Raum und Publikum.