Zwischen meinen Händen
Für meine Installation „Zwischen meinen Händen“ arbeite ich mit Wachs und leeren Schmerzmittelpackungen, ergänzt durch organische Materialien, die eigene Transformationsprozesse durchlaufen. Mein künstlerischer Ansatz verbindet kontrollierte Eingriffe – die gezielte Platzierung und Komposition der Elemente – mit unkontrollierten Prozessen wie Schmelzen, Verformen und Zufall. So entsteht ein Dialog zwischen menschlicher Intention und der Eigenlogik des Materials, der die radikale Unverfügbarkeit und Unfertigkeit als zentrales Thema erfahrbar macht.
Inhaltlich setze ich mich mit körperlichen und emotionalen Erfahrungsräumen auseinander, insbesondere aus weiblicher Perspektive und unter dem Aspekt des female gaze. Die Arbeit reflektiert Schmerz, Verletzlichkeit und Transformation, die Akzeptanz von Unfertigkeit und die Grenzen menschlicher Kontrolle. Gleichzeitig erforsche ich die Verbindung von Körper, Material und Natur, und wie diese in einen resonanten Dialog treten. Freiburg als Basis spielt dabei eine zentrale Rolle: Der Ort bietet Ruhe, Sicherheit und Raum für kreative Entfaltung, zu dem ich immer wieder zurückkehre. Die Installation lädt die Betrachter*innen ein, Kontrolle, Zufall und die Spuren beider gleichermaßen zu erleben und darüber nachzudenken, was nicht vollständig verfügbar ist
Zeiten
05.05. - 08.05.11:00 - 19:00 Uhr
10:00 - 18:00 Uhr
11:00 - 19:00 Uhr
10:00 - 18:00 Uhr
- Performance
- Intervention
- Installation
- Ausstellung