Frieda De Vos
2015 kam ich zum Heilpädagogikstudium nach Freiburg, wo ich Raum fand, zu wachsen, neue Erfahrungen zu sammeln und mich intensiv mit Musik, Texten und Gedichten auseinandersetzte – ein Fundament, das meine heutige Arbeit immer wieder beeinflusst.
2019 führte mich ein Erasmus-Aufenthalt nach Málaga zu neuen Perspektiven und zur Entstehung meiner ersten Analogbilder, inspiriert von Natur, Alltag und Architektur. 2020 präsentierte ich die daraus entwickelten Postkarten erstmals im Café Sedan in Freiburg, ein Bezugspunkt, der bis heute Bestand hat. Ab 2024 zeigen neuere Versionen meine künstlerische Weiterentwicklung und Transformation meiner Themen und Techniken. Im Zentrum meiner Arbeit stehen der weibliche Körper, the Female Gaze, Feminismus und Frau-Sein – stets im Einklang mit Natur und Authentizität.
Ab 2021 lebte und arbeitete ich in Hamburg, wo ich im Oktober 2023 meine erste Einzelausstellung in der Galerie 21 selbst kuratierte. Anfang 2024 kehrte ich nach Freiburg zurück und präsentierte im April im Hujimaja meine Analogbild Ausstellung, Female Gaze. 2025 nahm ich dann an der Gruppenausstellung des Werkhaus (Kubus 3) im Schopf 2 teil. Die Idee zum Thema Endometriose Kunst zu machen, um das Thema sichtbarer zu machen, wächst schon länger heran. Als ich dann den Open Call mit dem Thema Unverfügbarkeit gesehen habe, war das irgendwie ein full circle Moment, denn ich sehr passend zu meinem Idee fand.