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where did it start

“where did it start” beschäftigt sich mit einem Symptom der Unverfügbarkeit. Einer Geste der Verbundenheit und Nähe - ein Lächeln, eine Umarmung - und eine davon abweichende innere Wahrheit. Wann sind wir wirklich da und emotional verfügbar, und wann hat es nur den Schein nach außen? Zwei Körper, die sich in Umarmungen finden, sich aus ihnen lösen und sich ihren eigenen Emotionen gegenüberstellen. Mimik hinter der wir uns verstecken. Durch choreografische Elemente - von Wiederholung, Reverse und räumlicher Trennung - entsteht das Gefühl eines nie endenden Dialogs. Ein fehlender Körper an unserer Seite. Eine Lücke die entsteht.

Aushalten von Abwesenheit und doch eine unsichtbare Verbundenheit.

Es bringt die Frage auf, wie sich die zwei Körper in ihrer Gemeinschaft finden und wie diese hinter ihren Masken wirklich aussehen kann. Gespielt wird mit der Idee einer nicht linearen Erzählung, um der Komplexität des Dialogs näherzukommen. „where did it start“ betrachtet "Unverfügbarkeit" unter der Dualität des Wunsches nach Gemeinschaft und der Tendenz des Vereinzelns. Zwei Körper, die einladen sich als Publikum aktiv durch und mit der Performance zu bewegen.

Die verschiedenen Räumlichkeiten des Schopf 2 präsentieren unterschiedliche Elemente der Performance und unterstreichen die Frage, wo alles begann. Es werden keine Stühle aufgestellt, damit das Publikum selbst seine Position wählen kann. So wird die Rolle der Bühne und die Rolle des Zuschauens neu betrachtet.

Zeiten

16.05.
18:00 - 19:00 Uhr
17.05.
12:00 - 13:00 Uhr
Projektkategorie
  • Performance
  • Tanz
  • work in progress
Performanceform
  • Happening