Atelierhaus H47
Fays Bougherara verschiebt Wahrnehmung durch Anamorphosen, präzise Linien und Spiegelungen. Licht, Wasser und Bewegung erzeugen optische Instabilitäten, die den Blick neu justieren.
Helga Bauknecht arbeitet mit Naturmaterialien, Fundstücken, Holz, Beton, Stahl und Pflanzen. Sie löst vertraute Elemente aus ihrem Kontext und thematisiert Wandel, Vergänglichkeit und die Schnittstellen von Kunst, Politik und Umweltaktivismus.
Isabelle Kanther und Philipp Wegener entwickeln Malereien, in denen aus intuitiven Gesten figürliche Andeutungen entstehen. Ihre Arbeiten reagieren wie resonante Oberflächen auf Stimmung und Kontext der Betrachtenden und öffnen visuelle Felder, in denen persönliche Assoziationsräume sichtbar werden.
Michaela Spranz öffnet in figurativer Malerei Bildräume zwischen innerer Wahrheit und äußerer Maskierung. Mit Acryl, Öl, Tusche und Bleistift macht sie psychische und emotionale Tiefenschichten sichtbar.
Tobias Traub bewegt sich zwischen Videoskulptur, Installation und Malerei. Gestische Impulse und rational strukturierte Eingriffe überlagern sich und formen atmosphärische Räume voller Energie und Spannung.
Entscheidend ist für uns nicht die Intervention selbst, sondern Orte so zu öffnen, dass etwas entstehen kann, das sich nicht vorwegnehmen lässt.