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U-Bilder

In dystopisch, manchmal futuristisch anmutenden Räumen stehen vereinzelt Menschen, ganz versunken in das Handy in ihrer Hand. Ihre Gesichter sind verpixelt und von der Zielerfassung einer Überwachungskamera eingerahmt.

Die Arbeit beschäftigt sich mit der digitalen Welt, die innerhalb kurzer Zeit in nahezu alle Lebensbereiche der

Menschen vorgedrungen ist. Drei Aspekte werden behandelt,

  • Zum einen die Vereinnahmung der Menschen durch das Handy in ihrer Hand.

  • zum Anderen die Erfassung der Personen durch das „Äußere“ z.B. Überwachungskameras.

  • zum Dritten die dargestellten Räume an sich, die offensichtlich digital bearbeitet und verfremdet wurden.

Die digitale Welt hat einen sehr hohen Stellenwert in unserem Leben eingenommen. Sie stellt uns ein leichteres

besseres Dasein in Aussicht. Doch den meisten Menschen ist mittlerweile bewusst, unsere Beziehungen sind nicht

intensiver geworden, unsere Welt ist nicht sicherer geworden und unsere Wahrnehmung wurde nicht authentischer.

Das Versprechen dieser schönen neuen digitalen Welt wurde nicht eingelöst. Im Sinne unseres Themas, diese Welt ist unverfügbar.

Die angewandten Techniken sind Fotografie und digitale Bildbearbeitung.

Die Arbeiten werden in einer Straßenunterführung präsentiert. Die dargestellten U-Bahnhofräume bilden einen spannenden Kontext zu der Lokalität und die etwas düstere und bedrückende Atmosphäre der Unterführung passt perfekt zu den Bildern.

Zeiten

- durchgängig geöffnet -
Künstler:in
Projektkategorie
  • Performance
  • Installation
  • Intervention
  • Fotografie
Performanceform
  • Ausstellung