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Transit-Momente: Die Unverfügbarkeit des Horizonts

Das ADAC Reisebüro ist ein Knotenpunkt der Mobilität und Sehnsucht. Während dort Reisen akribisch geplant und versichert werden, stellt meine Kunst das dar, was sich der Planung entzieht: den flüchtigen Moment und die Unverfügbarkeit der Welt. Ich breche die Grenze zwischen fertigem Werk und Entstehungsprozess auf, um Kunst als lebendige Resonanz erlebbar zu machen.

Die drei Säulen der Intervention:

1. Urban Sketching Live- Kunst als Prozess: Ich zeichne vor Ort die Dynamik der Stadt und der Reisenden. Das Publikum erlebt Kunst nicht als statisches Ergebnis, sondern als unvorhersehbaren Prozess.

2. Ästhetik des Unfertigen: Die Skizzen werden als „temporäre Setzungen“ direkt im Schaufenster präsentiert. Diese bewusste Unfertigkeit spiegelt den Moment wider, den man nicht „besitzen“, sondern nur kurz bezeugen kann.

3. Abstrakte Resonanz: Im Innenraum bilden abstrakte Atelier-Leinwände (Meer, Licht) den Gegenpol. Während die Skizze den Takt der Stadt fängt, thematisiert die Abstraktion die unendliche Weite, die sich jeder menschlichen Kontrolle entzieht.

Ziel: Passantinnen und Kunden des ADAC werden zum Innehalten eingeladen. Inmitten von Routenplanung und Versicherungen schaffe ich einen Raum für das Staunen über das Unerwartete. Die Intervention macht die lebendige Resonanz zwischen Menschen, Raum und dem Unerwarteten spürbar und bricht die Grenze zwischen dem kalkulierten Ziel und dem flüchtigen Weg auf.

Zeiten

04.05. - 08.05.
09:00 - 18:00 Uhr
11.05. - 15.05.
09:00 - 18:00 Uhr
09.05.
09:30 - 13:30 Uhr
16.05.
09:30 - 13:30 Uhr
Künstler:in
Projektkategorie
  • Interdisziplinär
  • Intervention
Performanceform
  • Ausstellung