Linienspiel im Raum
Wir leben in einer Welt/Zeit, in der scheinbar alles sofort und auf der Stelle verfügbar ist. Ob es um Wissen, Dinge oder sonstiges geht – alles ist auf Knopfdruck erreichbar. Die Kunst gehört zu den wenigen Dingen, in der es noch unverfügbares gibt. Im Fragment, in der Offenheit oder auch in der Tiefe eines Werks zeigt sich dem Betrachter Unverfügbares, bringt ihn zum Staunen, berührt und spricht auf einer Ebene an, die als spirituelle Ebene erfahrbar wird. Die Offenheit, das Fragmentarische oder auch eine Form der Unvollendetheit können dem Betrachter die Freiheit geben mitzudenken, zu ergänzen oder neu zu deuten.
Für den Betrachter öffnet sich ein Raum gerade durch Leerstellen, Ungesagtes, das Werk nicht eindeutig spricht, sondern eine Mehrdeutigkeit enthält, die dem anfangs Beschriebenen immer Verfügbaren widerspricht.
Ich möchte dies durch Film (Video) und Bilder veranschaulichen.
Der Ort: gerade im Wissenschaftsbetrieb werden Studenten immer und genau auf diese Eindeutigkeit der Ergebnisse festgelegt und deshalb ist es gerade an so einem Ort wichtig, mehrdeutiges, offenes, auch unvollendetes auszustellen.
Zeiten
04.05. - 08.05.07:00 - 20:00 Uhr
12:00 - 16:00 Uhr
07:00 - 20:00 Uhr
- Film
- Fotografie
- Interdisziplinär
- Ausstellung