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Erosion der Zeit

Erosion der Zeit ist eine ortsspezifische Installation, die Zeit als unkontrollierbaren Prozess erforscht – nicht als messbare Einheit, sondern als Kraft, die Form, Material und Bedeutung allmählich auflöst. Zwei runde Gemälde und eine alte mechanische Uhr bilden die Installation. Die runde Form symbolisiert die zyklische, kontinuierliche Natur der Zeit und verweist auf Wiederholbarkeit.

Die Gemälde sind Prozessformen, keine abgeschlossenen Objekte; ihre instabile Struktur zeigt Spuren der Zeit und ständige Veränderung. Der Ausstellungsraum – eine kleine Kapelle oder temporäre Struktur auf dem alten Friedhof Freiburgs – ist vom Zerfall geprägt und wird als Fortsetzung der Installation verstanden, in der Zeit selbst zum Autor wird. Im Inneren erzeugen die angehaltene Uhr und die Gemälde einen Dialog zwischen Innen- und Außenraum. Besucher*innen werden Teil desselben Zeitprozesses, nicht neutrale Beobachter.

Das Projekt greift das Open Art-Thema „Unverfügbarkeit“ auf, da Zeit, Zersetzung und Entwicklung der Werke unkontrollierbar bleiben. Meine künstlerische Praxis basiert auf prozessorientierter Arbeit mit Malerei und Objekten, die an den Raum angepasst werden; Ergebnisse spiegeln Prozesse und Veränderungen wider, während Formen Mittel zur Wahrnehmung des Prozesses bleiben.

Zeiten

04.05. - 07.05.
10:00 - 15:00 Uhr
08.05.
10:00 - 14:30 Uhr
Künstler:in
Projektkategorie
  • Performance
  • Installation
  • Intervention
Performanceform
  • Ausstellung