ei-illusion
Ich versuche in meiner Arbeit mit einfachen Materialien eine rätselhafte Atmosphäre zu erzeugen, die Passanten in abstrakte Farbräume hineinzieht. Im Ausstellungsraum werden ein oder mehrere Objekte in unterschiedlichen Höhen aufgestellt, an denen Parabolspiegel mit einem Durchmesser von ca. 45 cm montiert sind. Vor den Spiegeln sind farbig gestaltete Eier - von innen beleuchtet - eingespannt, deren Reflektionen im Spiegel verzerrt und vergrößert dargestellt werden. Je nach Blickwinkel ändert sich das Bild. Die Strenge der Komposition einerseits und die jeweils verschwimmende, changierende Blickfläche erzeugen eine eigenartige Spannung. Man fühlt sich in eine Ur-Landschaft versetzt, die uns an eine Unterwasserwelt ebenso denken lässt, wie an planetarische Weiten.
Was der Betrachter sieht, ist nicht kontrollierbar und völlig unerwartet und deshalb ist er im besten Falle offen für Neues und spürt eine kindliche Freude und Neugierde.
Und diese kindliche Neugierde und Freude ist - je älter man wird - „Unverfügbarer“ und umso schöner ist es, diese für kurze Zeit wieder aufleben zu können.
Zeiten
- durchgängig geöffnet -- Installation
- Performance
- Intervention
- Objekte
- Ausstellung