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Alltägliches

An der Fassade des Rainer-Bernhard-Haus vom Ring der Körperbehinderten, direkt am Anfang von Rieselfeld, hängen in über 3 Meter Höhe, befestigt an kleinen Holzbrettern, alltägliche Sachen. Türklinke mit Schloss, Fenstergriff, Münzschlitz, Wasserflasche, Briefkastenschlitz, WC-Symbol, u.ä.

Die Installation macht "Unverfügbarkeit" sichtbar - nicht abstrakt, sondern konkret. Sie zwingt den Betrachter, die Welt aus einer andere Perspekive zu sehen. Wie fühlt sich der Alltag an, wenn Alltägliches plötzlich unerreichbar ist? Für den zufälligen Betrachter nur ein Gedankenspiel, für die Bewohner des Rainer-Bernhard-Haus jedoch Alltag.

Die Arbeit zeigt, dass Verfügbarkeit keine Selbstverständlichkeit ist. Dinge, die den Alltag prägen, stehen nicht allen gleichermaßen offen.

Wer vorbeigeht, bleibt vielleicht kurz stehen, schaut hoch und erkennt: Verfügbarkeit ist relativ.

Zeiten

- durchgängig geöffnet -
Künstler:in
Projektkategorie
  • Performance
  • Installation
  • Intervention
Performanceform
  • Ausstellung