Open Art endet in:

Tagen

PHundbuero des Alltäglichen

Hereinspaziert ins PHundbuero des Alltäglichen. Oder nein, so ist es besser: MITspaziert mit dem mobilen PHundbuero! Erleben Sie live und vor Ort – in Freiburgs Straßen – wie Petra Annemarie Schleifenheimer auf ihren Streifzügen durch den urbanen Raum Kunst im Alltag verortet. Zwischen Finden und Verlieren, zwischen Dokumentieren und Archivieren, zwischen Sammeln, Katalogisieren und Wieder-Aussetzen reißt die Künstlerin Lücken in den Kreis unserer Wahrnehmung, wirft sich mit interpretierender Kunst und kunstvoller Interpretation in die unerwartete Bresche des Gewohnten.

Im Rahmen der OPEN ART 2022 wird Petra Annemarie Schleifenheimer, vom 7. bis 12. Mai 2022, Gedanken, Ideen und Fragmente nicht weg sperren in die staubigen Gewölbe des Fundbüros, wie wir es zu kennen meinen. Nein! Sie handelt vor Ort. Mitten im Leben. An laufend wechselnden Plätzen.

Und täuschen Sie sich bitte nicht: Hier wird Kunst nicht zelebriert. Hier entsteht Kunst! Im Dialog mit dem PHundbuero – und somit in der künstlerischen Praxis des Ateliers PAS – verlagert Petra Annemarie Schleifenheimer Kunst ins Alltägliche. Für den keineswegs unwahrscheinlichen Fall, dass Sie die Künstlerin während der OpenArt treffen, sei Ihnen versichert: Sie nimmt Sie gern mit auf ihre Reise durch die ihr fremde Stadt. Seien Sie gespannt darauf, was die Künstlerin in dem ihr kaum bekannten Stadtbild entdeckt. Verfolgen Sie ihre Route und sehen Sie, wie Petra Annemarie Schleifenheimer in schneller Folge die Standorte des PHundbueros neu findet und erfindet: „Ich bin offen. Für alles, was mir in Freiburg begegnet. Mein Arbeitsplatz ist das städtische Umfeld, nicht das Atelier.“

In diesem performativen Rahmen des Gehens, Suchens und Findens definiert die Künstlerin den öffentlichen Raum durch Handlung und Interaktion. Die unterschiedliche Herkunft ihrer Fundstücke, deren subjektiver Wert, erfüllen ihr urbanes Archiv des alltäglichen öffentlichen Lebens. In diesem Kontext können sich die Passantinnen der Nahsicht auf das sonst eher Unscheinbare widmen. In der Annäherung verschwimmt die Grenze zwischen dem Suchen nach etwas Bekanntem und dem Finden des Unbekannten. Das Archiv im PHundbuero entstaut die Enge des Musealen. Es transformiert Wahrnehmung – manches Mal – in Erkenntnis. Vielleicht. Denn es kommt immer auf die persönliche Sichtweise an.

Ort(e)
Öffnungszeiten
Sa, 7. Mai bis Do, 12. Mai: 9 – 12 Uhr, wechselnde Standorte
Start 7. Mai Augustinerplatz
Die Strasse, der Platz, die Unterführung … Urbanes mobilesFundbüro