Open Art endet in:

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Lebensraum Stadt

„still – bewegt, leise – laut, offen – geschlossen, Raum – Verdichtung“

Die Stadt ist ein vom Menschen geschaffener Ort. An keinem anderen Ort treffen auf engem Raum so viele Gegensätze aufeinander. In verschiedenen Bereichen des Zusammenlebens bilden sich extreme Pole aus. Die Polarisierung in zwei oder mehrere Gruppen ist im Lebensraum Stadt am deutlichsten sichtbar. Die Bedürfnisse der Menschen und des Ortes sind alltägliche Themen in diesem Zusammenleben. 

Dieser Raum der Gegensätze interessiert mich. Für die Open-Art-Ausstellung möchte ich diese Gegensätze suchen, visuell und akustisch hörbar machen. Der akustische Klang des Raumes und der dazugehörige visuelle Raumeindruck sollen wirklichkeitsnah dargestellt werden. 

In meinem Konzept werde ich Stadt(spazier)gänge (mehrere, die vorher festgelegt werden) machen, auf denen ich mich zwischen diesen Gegensätzen bewege, sie suche und sie mit Kamera und Tonaufnahmegerät sicht- und hörbar mache. Sie sollen erkundet, erforscht und aufgenommen werden. 

Der geplante Ausstellungsort, das Institut für Zoologie beschäftigt sich auch mit den Bedingungen, wie Mensch und Tier in der Stadt miteinander leben, weshalb sich mein Konzept auch mit Arbeiten des Instituts auseinandersetzt.  Mensch- und Tierwelt zusammen in einem Raum.

„still – bewegt, leise – laut, offen – geschlossen, Raum – Verdichtung“
Die Besucher der ausgestellten Arbeit können virtuell mitgehen auf diesen Gängen, können selbst – über das Hören und Sehen – wahrnehmen, sensibilisieren, sich öffnen.

Ort(e)
Öffnungszeiten
Mo – Fr: 9 – 18 Uhr