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Isabelle Bapté

Isabelle Bapté wurde in den Vogesen, Frankreich geboren. 2015-2016 war sie Referendarin bei Medien und Kommunikations e.V Freiburg; 2017-2020 Kursleitungshilfe in der Keramikwerkstatt in der Fabrik Freiburg. Seit 2019 ist sie selbstandige Keramikkünstlerin. Mit ihren Werken hat ihr emotionaler Emanzipationsprozess, der in ihr tobte, das erste mal Ausdruck bekommen. Die Körpernormen die sich in unserer Gesellschaft etabliert haben empfindet sie als sehr einengend und frustrierend. Auch die Tabuisierungen von Körperteile sind in ihren Augen mehr als ungesund. Wenn ihre Nippel durchs Top oder T-Shirt zu erahnen sind, entsteht sofort eine andere Dynamik. Der weibliche Körper wird in unserer Gesellschaft einerseits objektifiziert, andererseits tabuisiert. Das ist absurd, nicht zeitgemäß und muss sich ändern! Mit ihren Werken bringt sie das Thema, mit Ästhetik und Humor, in die Haushalte. Gleichzeitig möchte sie alle ermutigen, die Vielfalt des weiblichen Körpers zu feiern, sich von Schönheitsnormen zu lösen und das erlernte Schamgefühl für den eigenen Körper abzulegen. Sich mit dem Material Ton auszudrücken ist eine Leidenschaft, die sie schon als Kind für sich entdeckte. Entlang des Gehöfts in den Vogesen, auf dem sie aufwuchs, floss ein kleiner Bach. Sie buddelte mit den Fingern Flusston aus dem seichten Wasser, um später Figuren daraus zu modellieren. 2016 kreuzte dieses wundersame Material erneut ihren Weg, als sie eine Anstellung in der Keramikwerkstatt in der Fabrik Freiburg fand.